Starke Präsenz

Kerstin Lenz (M.), Vorsitzende des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, und Christiane Schäfer (r.), Tierschutzverein Ahlen.
Quelle: Du und das Tier (Magazin des Deutschen Tierschutzbundes, Ausgabe 01/2019)

Mit seinen Landesverbänden, Tierschutzvereinen und Mitarbeitern war der Deutsche Tierschutzbund in Berlin stark vertreten – mit Trillerpfeifen, Bannern, Ballons und Tierkostümen protestierten die Tierschützer für eine artgerechtere Tierhaltung und mehr Artenschutz. „In der Intensivtierhaltung läuft vieles schlecht – Ferkel müssen wegen der Fristverlängerung der betäubungslosen Kastration weitere zwei Jahre leiden, Rinder dürfen nicht auf die Weide und Masthühner werden schon nach wenigen Wochen geschlachtet“, sagte Kerstin Lenz, Vorsitzende des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Deshalb ist es jedes Jahr ein Herzensanliegen von uns, an der Demo teilzunehmen.“

Aus dem gleichen Grund waren auch Christiane Schäfer mit Tochter Judith und weiteren Vertretern des Tierschutzvereins Ahlen und Umgebung aus Nordrhein-Westfalen angereist: „Als Tierschützer können wir die Art und Weise, wie Tiere heutzutage gehalten werden, nicht mehr ertragen. Es ist wichtig, die Menschen aufzurütteln und ihr Bewusstsein für diese unhaltbaren Zustände zu schärfen.“ Nicht nur wegen der leuchtend blauen Jacken waren die Tierschützer kaum zu übersehen, auch das aufblasbare Riesenschwein des Verbandes, das vorneweg fuhr und stellvertretend für die zahllosen leidenden Schweine in der Massentierhaltung steht, war ein besonderer Hingucker.

https://www.duunddastier.de/ausgabe/demo2019/?issue=6256&y=2019